Samstag, 2. Februar 2013

Krapfen, Berliner, und Co.

Dank Wikipedia kenne ich nun alle möglichen Bezeichnungen für dieses Gebäck. Der Grund für diese Recherche waren Freunde aus Berlin, die "unsere" Krapfen als Pfannkuchen bezeichnet haben. Darüber war ich erst etwas verwundert, denn Pfannkuchen haben hier in Bayern rein gar nichts mit Krapfen zu tun :)


Krapfen, Berliner, Pfannkuchen, Kreppel (oder auch Kräppel), Berliner Ballen, Berliner Pfannkuchen....
egal wie man sie nennen mag, eines ist sicher, sie sind unheimlich lecker, aber für Zölis oftmals schwer zu bekommen.

Zutaten für ca. 15-18 Stück:

500g helles glutenfreies Mehl (z.B. Mix B von Schär)
2 TL gemahlenen Flohsamen
10g Trockenhefe oder 30g Frischhefe
250ml lauwarme Milch
70g flüssige Butter
60g Zucker
3 Eier

Fett oder Öl zum Ausbacken.
Puderzucker zum Bestäuben (oder auch Kuchenglasur)
Und die gewünschte Füllung natürlich :)

Bei Verwendung von frischer Hefe:
Das Mehl und die gem. Flohsamenschalen in eine Schüssel geben und miteinander vermischen. Eine kleine Mulde bilden, die Hefe hineinbröckeln, mit einem TL Zucker und etwas Milch auflösen. Diesen Vorteig 20-30 Minuten zugedeckt gehen lassen. Dann die restlichen Zutaten dazugeben und gut miteinander verkneten.

Wenn ihr Trockenhefe verwendet:
Bei Trockenhefe kann man den Vorteig weglassen. Einfach alle Zutaten zusammen vermengen, gut durchkneten.





Nun den Teig dann 45 Minuten gehen lassen. Nochmals durchkneten. Gleichmäßige Mengen abnehmen und Kugeln daraus formen, leicht flach drücken. Gut zudecken, damit die Kugeln nicht austrockenen (evtl. sogar leicht anfeuchten). Mindestens 30 Minuten gehen lassen, der Teig sollte schon deutlich aufgegangen sein.

In der Zwischenzeit das Fett erhitzen. Wer die Temperatur regeln bzw kontrollieren kann, sollte sie auf 170°C einstellen.

Die Kugeln in das Fett geben und von beiden goldgelb ausbacken.


Ich habe gehört, dass man die Krapfen vorsichtig ins Fett geben soll, damit die Oberseite nicht mit dem Fett in Berührung kommt. So sollen die Krapfen besser aufgehen. Mir ist das bisher noch nie gelungen, obwohl ich schon oft Krapfen gebacken habe. Sie versinken immer kurz komplett im Fett , egal wie vorsichtig auch bin. Aber vielleicht seid ihr ja geschickter und es gelingt Euch :)


Auf einem Kuchengitter leicht abkühlen lassen oder auf ein Küchentuch legen, damit das überschüssige Fett aufgesaugt wird. Die Füllung aber noch einspritzen solange die Krapfen noch warm sind.
Wenn sie ganz ausgekühlt sind mit etwas Puderzucker bestäuben.


Kommen wir zu den Füllungen.
Traditionell verwendet man Marmelade, aber in den Bäckereien findet man mittlerweile alle möglichen Varianten.
Neben Marmelade ist die einfachste Füllung wohl Pudding, egal ob Schokolade oder Vanille. Ich verwende in der Zubereitung nur etwas weniger Milch, damit die Füllung etwas fester wird.

Für Erwachsene gibt es auch einige leckere alkoholische Kombinationen :
Vanille- oder Schokoladenpudding mit etwas Baileys oder Amarula verfeinern
Schokopudding mit Rum
Vanillepudding mit Eierlikör
Himbeermarmelade mit einem Schuss Himbeerschnaps
Pudding mit Amaretto und einigen gehackten Mandeln



Was ist Eure liebste Füllung? 






P.S. Ich friere immer einen Teil der Krapfen ein. Die Krapfen dafür trotzdem Füllen, aber den Puderzucker weglassen. Bei Zimmertemperatur auftauen lassen und vor dem servieren nochmal ganz kurz erwärmen (z.b. in der Mikrowelle 20-30 Sekunden), dann werden sie Krapfen wieder etwas lockerer.

Kommentare:

  1. unbedingt mit Hagebuttenmarmelade bitte, das kenn ich aus meiner Kindheit und mag es einfach am liebsten. :)

    Wir haben auf unserer Foodblog-Community gerade ein Event zum Thema Valentinstag und Fasching laufen, da würden deine kleinen Leckereien auch toll passen: http://www.kuechenplausch.de/events/cmviews/id/32 :)

    Wäre schön, wenn du mal bei uns vorbei schaust. Es sind schon viele tolle Blogs, 10.000 Rezepte und hunderte Foodblogs bei uns.

    Liebe Grüße
    Isabell

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  2. Sehen wirklich seh lecker aus. Welche Hefeart eignet sich besser, Frischhefe oder Trockenhefe?

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  3. Rezept hat falsche Mengenangaben, Teig ist viel zu dünn. Man kann keine Kräppel daraus machen. Schade!
    Rezept ist nicht zu empfehlen. Funktioniert so nicht.

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  4. Also das glaub ich nicht das, das Rezept nicht funktioniert meine sehen gut aus, ich bekomme den puderzucker nicht zum halten und dann sehen die krapfen nackt aus. Meine Lieblingsfüllung ist Himmbeermarmelade einfach lecker.

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